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/ 20.06.2013
Laurissa Mühlich

Regionale Handelsintegration bei fehlender monetärer Kooperation in Entwicklungsländern. Auswirkungen von Wechselschwankungen am Beispiel des Mercosur

Hamburg: Institut für Iberoamerika-Kunde 2004 (Beiträge zur Lateinamerikaforschung 16); 135 S.; 9,20 €; ISBN 3-936884-15-3
Diplomarbeit FU Berlin. - In den letzten Jahren habe die Anzahl von Handelsbündnissen, vor allem auf regionaler Ebene, deutlich zugenommen, schreibt Mühlich. Allerdings hätten Wechselkursschwankungen sowie Währungs- und Finanzkrisen häufig dazu geführt, dass die mit den Zusammenschlüssen verfolgten Ziele wie u. a. die Stärkung der regionalen Wirtschaft der beteiligten Länder nicht erreicht werden konnten. Die Autorin untersucht am Beispiel des Mercosur, inwieweit monetäre Kooperationen dazu geeignet sind, regionale Märkte in so genannten Schwachwährungsländern zu stabilisieren. Dabei kommt sie zu dem Ergebnis, dass eine solche stabilisierende Wirkung von monetären Kooperationen unter bestimmten Bedingungen durchaus gegeben ist. Die Verfasserin will zugleich Defizite traditioneller integrationstheoretischer Ansätze überwinden, die sich zumeist entweder auf die realwirtschaftlichen oder die monetären Kooperationen konzentrieren, ohne die Wechselwirkungen zwischen beiden zu berücksichtigen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 4.54.432.65 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Laurissa Mühlich: Regionale Handelsintegration bei fehlender monetärer Kooperation in Entwicklungsländern. Hamburg: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/23956-regionale-handelsintegration-bei-fehlender-monetaerer-kooperation-in-entwicklungslaendern_27550, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 27550 Rezension drucken
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