Skip to main content
/ 04.06.2013
Andreas Wilhelm

Südkoreas neue Nordpolitik. Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen Südkoreas zur Sowjetunion, zur Volksrepublik China und zu Osteuropa in der Regierungsära Roh Tae Woo

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1996 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XXXI, Politikwissenschaft 295); 265 S.; brosch., 79,- DM; ISBN 3-631-49867-5
Diss. München; Erstgutachter: G.-K. Kindermann. - In der Studie wird mit Hilfe der Konstellationsanalyse, der sogenannten Münchner Schule des Neorealismus, die neue Politik Südkoreas gegenüber den Ostblockstaaten und China während der Regierungszeit von Roh Tae Woo analysiert. Die grundlegende Neuerung dieser Politik bestand in der Entscheidung, der Normalisierung der Beziehungen zur kommunistischen Staatenwelt Priorität vor der Wiederherstellung der nationalen Einheit zu geben, ohne dieses Maximalziel dabei aus den Augen zu verlieren. In dem Buch werden die Wege der zwischenstaatlichen Normalisierungsschritte und die Interessenlagen der jeweiligen Akteure nachgezeichnet. Zudem untersucht der Autor die Folgen der neuen Nordpolitik für die innerkoreanische Annäherung und die Beziehungen Südkoreas zu Taiwan.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.222.68 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Andreas Wilhelm: Südkoreas neue Nordpolitik. Frankfurt a. M. u. a.: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3480-suedkoreas-neue-nordpolitik_4590, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 4590 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA