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/ 20.06.2013
Gerald Stourzh (Hrsg.)

1945 und 1955: Schlüsseljahre der Zweiten Republik. Gab es eine Stunde Null? Wie kam es zu Staatsvertrag und Neutralität?

Innsbruck/Wien/Bozen: Studien Verlag 2005 (Österreich - Zweite Republik. Befund, Kritik, Perspektive 1); 112 S.; 9,90 €; ISBN 978-3-7065-4160-2
Die beiden Schlüsseljahre der österreichischen Geschichte, 1945 und 1955, sind für die Mehrheit der Österreicher nicht mehr Teil der eigenen Erinnerung. Stourzh, emeritierter Professor für Geschichte, will deshalb die prägenden Vorgänge dieser beiden Jahre – zunächst das Kriegsende, den Zusammenbruch der NS-Herrschaft, das Wiedererstehen der Republik, dann das „politische Paket“ Staatsvertrag und Neutralität – analysieren und interpretieren. Er reflektiert über die Bedeutung dieser beiden Schlüsseljahre, insbesondere über die Entstehung des Staatsvertrags und die Neutralität. In seiner Antwort auf die Frage, ob man mit Bezug auf das Jahr 1945 von einer „Stunde Null“ sprechen kann, lässt er manche autobiografischen Wahrnehmungen einfließen. Das Buch dokumentiert zwei Vorträge des Verfassers, die im österreichischen Gedenkjahr 2005 im Rahmen der Dialogreihe „Wiener Vorlesungen“ gehalten wurden. Dabei handelt es sich um den ersten Band einer neuen, von der Kulturabteilung der Stadt Wien herausgegebenen Reihe. Deren Ziel ist es, die Gesellschaftsgeschichte Österreichs aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen auszuleuchten.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.42.232.22 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Gerald Stourzh (Hrsg.): 1945 und 1955: Schlüsseljahre der Zweiten Republik. Innsbruck/Wien/Bozen: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24329-1945-und-1955-schluesseljahre-der-zweiten-republik_28044, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28044 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA