/ 03.06.2013
Barthold Albrecht
Transformation durch Partizipation. Die Bedeutung alternativer Privatisierungsmethoden für den Erfolg der Reformen in Osteuropa
Frankfurt a. M./New York: Campus Verlag 1996 (Wirtschaftswissenschaft 35); 237 S.; 68,- DM; ISBN 3-593-35628-7Wirtschaftswiss. Diss. München; Erstgutachter: H.-W. Sinn. - In welchem Maße ist die Bevölkerung an der Entstaatlichung des Volksvermögens in den Staaten Osteuropas beteiligt worden? Welche Konsequenzen haben die unterschiedlichen Privatisierungsstrategien - Verteilen oder Verkaufen - für Struktur und Effizienz der betreffenden Volkswirtschaften? Welche Interessen besitzen die an der Privatisierung Beteiligten und welche Wirkungen haben Interessenkollisionen auf die Wohlfahrt?
Die Arbeit untersucht mit Hilfe des spieltheoretischen Instrumentariums, wie Partizipation bei Privatisierungsprozessen Delegationskosten senken kann. Ergebnis ist, daß in Anbetracht der in den Transformationsstaaten herrschenden wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Restriktionen die Distributionsmethode der Privatisierung effizientere Ergebnisse erzielt als andere Strategien und damit den alten ökonomischen Gegensatz von Effizienz- und Gerechtigkeitsforderungen abmildert.
Patricia Bauer (PB)
Dr., Politikwissenschaftlerin.
Rubrizierung: 2.62 | 2.2 | 2.22
Empfohlene Zitierweise: Patricia Bauer, Rezension zu: Barthold Albrecht: Transformation durch Partizipation. Frankfurt a. M./New York: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2224-transformation-durch-partizipation_2707, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 2707
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Dr., Politikwissenschaftlerin.
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