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/ 12.06.2013
Thomas Knieper / Marion G. Müller (Hrsg.)

War Visions. Bildkommunikation und Krieg

Köln: Herbert von Halem Verlag 2005; 432 S.; brosch., 32,- €; ISBN 3-931606-83-X
Es sind die massenmedial verbreiteten Bilder vom Krieg, die uns als unbeteiligte Betrachter einen Krieg als solchen erst wahrnehmen und erinnern lassen. Ausgehend von diesem Diktum ist jedoch zu fragen, wie objektiv die Print- und TV-Medien über den Krieg berichten; unter welchen Bedingungen Bilder von den Schauplätzen des Krieges wann, wo und wie produziert werden; nach welchen Kriterien sie für die Veröffentlichung ausgewählt werden, welche intendierte Bedeutung sie tragen und welche Wirkung sie beim Publikum induzieren sollen. In dem 18 Beiträge umfassenden Sammelband, der auf eine Tagung des Hamburger Warburg-Hauses zurückgeht, werden diese Fragen diskutiert und Antwortalternativen angeboten. Die einzelnen Analysezugänge tragen dem interdisziplinären Anspruch der sich etablierenden Bildwissenschaft Rechnung und enthalten kunsthistorische, historische und kommunikationswissenschaftliche Schwerpunktsetzungen. Der Fokus der Analysen liegt auf der visuellen Verbreitung des Afghanistan- und des Irakkrieges.
Volker Dreier (VDR)
Priv.-Doz. Dr., wiss. Angestellter, Forschungsinstitut für Soziologie, Universität zu Köln.
Rubrizierung: 2.222.642.634.41 Empfohlene Zitierweise: Volker Dreier, Rezension zu: Thomas Knieper / Marion G. Müller (Hrsg.): War Visions. Köln: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14315-war-visions_28878, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28878 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA