/ 11.06.2013
Viktor Meier
Wie Jugoslawien verspielt wurde
München: C. H. Beck 1999; 468 S.; 3., durchges. und akt. Aufl.; 29,80 DM; ISBN 3-406-45547-6Meier war 35 Jahre Südosteuropakorrespondent, vorwiegend für die "Neue Zürcher Zeitung" und die "Frankfurter Allgemeine", und konnte als solcher die Entwicklung des gegenwärtigen Konflikts vor Ort miterleben. In diesem Buch geht er den Ursachen nach, die zum Zerfall Jugoslawiens führten. Der Schwerpunkt seiner Recherche liegt auf dem Zeitraum zwischen 1980 – dem Todesjahr Titos - und den Jahren 1991/92, als Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina anerkannt wurden. Daß vor allem slowenische Standpunkte und Ansichten berücksichtigt wurden, erklärt der Autor mit dem Angebot der Republik Slowenien, die Staatsarchive für seine Arbeit zu öffnen. Die dritte Auflage des 1995 erschienenen Buches ist um einen Epilog erweitert, in dem Meier zu den wichtigsten Ereignissen seit 1992 – dem Abkommen von Dayton und der NATO-Intervention im Kosovo – kurz Stellung nimmt.
Deliana Popova (DP)
Dipl.-Politologin.
Rubrizierung: 2.62 | 4.41
Empfohlene Zitierweise: Deliana Popova, Rezension zu: Viktor Meier: Wie Jugoslawien verspielt wurde München: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10771-wie-jugoslawien-verspielt-wurde_12736, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12736
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Dipl.-Politologin.
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