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/ 03.06.2013
Ingrid Wehr

Zwischen Pinochet und Perestroika. Die chilenischen Kommunisten und Sozialisten 1973 - 1994

Freiburg i. Br.: Arnold-Bergstraesser-Institut 1996 (Freiburger Beiträge zu Entwicklung und Politik 19); X, 352 S.; 30,- DM; ISBN 3-928597-16-7
Politikwiss. Diss. Freiburg i. Br.; Erstgutachter: D. Oberndörfer. - Unter Verwendung von Ansätzen der Organisationstheorie vergleicht die Autorin ideologische und organisatorische Wandlungsprozesse der Kommunistischen und Sozialistischen Partei Chiles während und nach der Militärdiktatur (bis 1994). Im Mittelpunkt steht die Herausbildung und Zusammensetzung von innovativen bzw. blockierenden Koalitionen auf den Führungsebenen der beiden Parteien. Es wird gefragt, inwieweit die Erfolgschancen der Innovatoren vom Grad der Institutionalisierung und der Organisationsform innerhalb der Parteien abhingen. Inhaltsübersicht: 1. Einleitung; 2. Institutionalisierungsgrad und Charakteristika der Führungskoalitionen der chilenischen Kommunisten und Sozialisten bis zum Zusammenbruch der Demokratie; 3. Die exogenen Ursachen für den Organisationswandel: Die Veränderungen im nationalen und internationalen Umfeld der chilenischen Linken; 4. Vom "friedlichen Weg" zur "Volksrebellion": Ein Strategiewandel ohne Perestroika. Der gescheiterte Reformprozeß in der Kommunistischen Partei Chiles; 5. Die Versöhnung mit Demokratie und Marktwirtschaft: Der erfolgreiche Reformprozeß innerhalb der Sozialistischen Partei Chiles; 6. Abschließender Vergleich der programmatischen und organisatorischen Reformprozesse in der Sozialistischen und Kommunistischen Partei.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.652.22 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Ingrid Wehr: Zwischen Pinochet und Perestroika. Freiburg i. Br.: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3274-zwischen-pinochet-und-perestroika_4290, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 4290 Rezension drucken
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