/ 20.06.2013
Heiner Timmermann (Hrsg.)
Agenda DDR-Forschung. Ergebnisse, Probleme, Kontroversen
Münster: Lit 2005 (Dokumente und Schriften der Europäischen Akademie Otzenhausen 112); 489 S.; brosch., 54,90 €; ISBN 3-8258-6909-1Mit diesem Band wird die Reihe der dokumentierten DDR-Forschertagungen an der Akademie Otzenhausen fortgesetzt. Im November 2002 wurde die Frage nach neuen Forschungsergebnissen, -problemen und -kontroversen gestellt, der einleitende Beitrag stammt von dem Publizisten und ehemaligen DDR-Bürgerrechtler Konrad Weiß. Er beschreibt, wie hinderlich die seiner Ansicht nach allzu willige Anpassung der Ostdeutschen an die westdeutschen Parteiprogramme und Strukturen für die Ausbildung einer selbstbewussten, mündigen Demokratie in den neuen Bundesländern gewesen sei. Der Versuch der Ostdeutschen, sich mit der DDR-Geschichte auseinander zu setzen, so schreibt er weiter über die „Gegenwart der Vergangenheit“, sei höchst unvollkommen geblieben. Insbesondere die Opfer des SED-Regimes hätten deshalb nach wie vor zu leiden. Die weiteren Beiträge des Bandes gliedern sich in die Kapitel Herrschaft und Alltag, Außenbeziehungen sowie Gesellschaft und Wirtschaft.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.314
Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Heiner Timmermann (Hrsg.): Agenda DDR-Forschung. Münster: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24078-agenda-ddr-forschung_27718, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 27718
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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