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/ 20.06.2013
Elke Fröhlich (Hrsg.)

Als die Erde brannte. Deutsche Schicksale in den letzten Kriegstagen

München: Knaur Taschenbuch Verlag 2005; 240 S.; 7,90 €; ISBN 3-426-77825-4
„Dieser Band will die Erinnerungen von Zeitzeugen überliefern.“ (15) Daher enthält die Autorin sich einer wissenschaftlich kritischen Wertung der Lebenserinnerungen und Zeitzeugenberichten, in denen die Erlebnisse und Geschehnisse zum Kriegsende erzählt und reflektiert werden. Originalbeiträge, die speziell für diese Publikation erzählt wurden, sind entweder selbst aufgeschrieben oder von Journalisten festgehalten worden. Nur wenige Texte wurden bereits andernorts veröffentlicht. Jedem Beitrag ist eine kurze Einleitung vorangestellt, die Informationen zur Person enthält, und in der Zusammenhänge hergestellt werden. Porträtfotos ergänzen die Texte – eines aus der Zeit um 1945 und eines neueren Datums. Mehrheitlich handelt es sich um Jugenderinnerungen. Fröhlich weist darauf hin, dass sämtliche Geschichten ein positiver Aspekt verbindet: Trotz aller Dramatik und des Grauens der Geschehnisse verbindet sie ein positiver Aspekt: Es ist der „vitale[...] Überlebenswille[...] der Protagonisten“ (16). Alle waren auf der Flucht und haben, mit Ausnahme des Widerständlers und Studenten Robert Limpert, überlebt. Insgesamt finden sich zwölf Schicksale, darunter das von Esther Bejerano und Reinhard Baumgart.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.312 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Elke Fröhlich (Hrsg.): Als die Erde brannte. München: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/23877-als-die-erde-brannte_27448, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 27448 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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