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/ 17.06.2013
Angelika Krebs

Arbeit und Liebe. Die philosophischen Grundlagen sozialer Gerechtigkeit

Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2002 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1564); 324 S.; kart., 12,- €; ISBN 3-518-29164-5
Die Autorin, Professorin für Philosophie an der Universität Basel, untersucht, ob die unbezahlte Arbeit der Frau im Haus ökonomische Arbeit darstellt und als solche Anerkennung verdient. Im Rahmen der Arbeit, die unter anderem eine Auseinandersetzung mit verschiedenen philosophischen Theorien der Gerechtigkeit enthält, kommt sie zu dem Ergebnis, dass von den verschiedenen Formen der Hausarbeit die Erziehung von Kindern und die Pflege von Alten und Kranken entlohnt werden sollte. Aus dem Inhalt: 1. Arbeit: I. Der Arbeitsbegriff; II. Familienarbeit: Kann denn Liebe Arbeit sein? 2. Gerechtigkeit: III. Gleichheit oder Gerechtigkeit. Die Kritik am Egalitarismus; IV. Würde statt Gleichheit. Zum Beispiel: Avishai Margalits Decent Society; V. Bindestrich-Gerechtigkeiten. Von Aristoteles zu Michael Walzer. 3. Arbeit und Gerechtigkeit: VI. Recht auf Arbeit oder Grundeinkommen?; VII. Das Recht auf Anerkennung von Arbeit; VIII. Why Mothers Should Be Fed. Eine Kritik an Philippe Van Parijs. 4. Liebe und Gerechtigkeit: IX. Michael Walzer und die Liebesgarantie in der Familie; X. Elizabeth Anderson und der "Gift Exchange"; XI. Nicht wie das Vieh, das auf derselben Trift weidet. Freundschaft und Liebe bei Aristoteles und Hugh LaFollette.
Hendrik Hansen (HH)
Dr., Lehrbeauftragter, Politische Theorie und Ideengeschichte, Universität Passau.
Rubrizierung: 5.425.432.262 Empfohlene Zitierweise: Hendrik Hansen, Rezension zu: Angelika Krebs: Arbeit und Liebe. Frankfurt a. M.: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15494-arbeit-und-liebe_17657, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17657 Rezension drucken
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