/ 21.06.2013
Klaus Henning
Der Aufstieg der "Neocons" Politische Intellektuelle in den USA und der "Neue Imperialismus" Mit einem Vorwort von Sabah Alnasseri
Stuttgart: Neuer ISP Verlag 2006 (Wissenschaft & Forschung 23); 164 S.; 15,- €; ISBN 978-3-89900-023-8Politikwiss. Magisterarbeit Frankfurt a. M. – Der Autor stellt die Neuausrichtung der US-amerikanischen Außenpolitik unter der Regierung Bush in den Kontext der Debatten um einen neuen Imperialismus. Die neue Strategie sei „der durchaus riskante Versuch, eine Antwort auf die ökonomischen und politischen Probleme zu geben, mit denen sich die USA seit den 1970er Jahren und noch verstärkt seit 1989 konfrontiert sehen.“ (148) Dabei geht Henning von einem Politikmodell aus, das relevante Entscheidungen praktisch ausschließlich als Resultat von Diskussionen über objektive historische und ökonomische Entwicklungen innerhalb einer politischen Elite betrachtet. In dieser Diskussion hätten sich neokonservative Intellektuelle und Politiker seit dem Amtsantritt der Regierung Bush auf breiter Front durchsetzen können. Damit bestätigen sich für den Autor die theoretischen Annahmen neomarxistischer Theorieansätze des Imperialismus als Ausdruck der inneren Widersprüche entwickelter kapitalistischer Systeme.
Markus Lang (ML)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.64 | 2.22 | 2.24 | 5.43 | 4.22 | 4.41
Empfohlene Zitierweise: Markus Lang, Rezension zu: Klaus Henning: Der Aufstieg der "Neocons" Stuttgart: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/26680-der-aufstieg-der-neocons_31113, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 31113
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Dr., Politikwissenschaftler.
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