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/ 17.06.2013
Werner Link

Die Neuordnung der Weltpolitik. Grundprobleme globaler Politik an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

München: C. H. Beck 2001 (Beck'sche Reihe 1277); 202 S.; 3., durchges. und um ein Nachwort erw. Aufl.; 11,50 €; ISBN 3-406-45966-8
Die Neuauflage des bereits 1998 erschienenen Buchs (siehe ZPol 1/99: 319 f.) ist gegenüber dem Original um ein Zusatzkapitel erweitert worden, in dem Link die Ereignisse in den vergangenen drei Jahren analysiert, "die Kontinuitätslinien der evolutionären Entwicklung" (160) unterstreicht und in seine Argumentation einordnet. Er hebt hervor, dass die Globalisierung als säkulare Tendenz heute noch klarer zu erkennen ist als damals. Das oft gehörte Schlagwort von der Denationalisierung als Folge der Globalisierung der internationalen Politik weist Link hingegen zurück. Er betont, dass Staaten nach wie vor die wichtigsten Akteure im internationalen System sind. Auch die Mechanismen von Macht und Gegenmachtbildung gelten weiterhin. Erkennbar ist dies besonders am zweiten strukturbildenden Prozess, dem Regionalismus. Die Staaten sind dazu übergegangen, die regionale Zusammenarbeit politisch zu organisieren, um ökonomisch die globale Konkurrenz überleben zu können.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.14.34.43 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Werner Link: Die Neuordnung der Weltpolitik. München: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15157-die-neuordnung-der-weltpolitik_17223, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17223 Rezension drucken
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