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/ 22.06.2013
Kai Terstiege

Die Rechtsstellung von Streitkräften in fremdem Territorium. Der strafrechtliche Schutz in Deutschland seit 1945

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2010 (Veröffentlichungen aus dem Institut für Internationale Angelegenheiten der Universität Hamburg 34); 394 S.; 89,- €; ISBN 978-3-8329-5542-7
Rechtswiss. Diss. Hamburg. – Die Stationierung von Truppen in fremdem Hoheitsgebiet wirft eine Reihe von Fragen auf, die das Verhältnis der beteiligten Staaten untereinander berühren: Welche Befugnisse werden den fremden Truppen eingeräumt? Wer bestimmt diese Befugnisse? Worin unterscheidet sich ihre grundsätzliche Rechtsstellung zu den heimischen Truppen? Das Spannungsverhältnis zwischen aufnehmendem Staat und entsendendem Staat zeichnet Terstiege in seiner völkerrechtshistorischen Arbeit am Beispiel der in Deutschland nach 1945 stationierten Truppen detailliert nach. Untersucht wird, wie sich der strafrechtliche Schutz der in der Bundesrepublik stationierten Truppen seit 1945 entwickelt hat. Die Untersuchung umfasst neben einem völker- und strafrechtlichen Schwerpunkt auch rechtshistorische, strafprozessuale und verfassungsrechtliche Aspekte, anhand derer die Beziehung zwischen der Bundesrepublik und den in der Folge des Zweiten Weltkrieges hierzulande stationierten Truppen aufgezeigt wird – sowohl bezogen auf den Inhalt als auch die Sprache und den Duktus empfiehlt sich die Publikation primär für Juristen.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 4.14.32.31 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Kai Terstiege: Die Rechtsstellung von Streitkräften in fremdem Territorium. Baden-Baden: 2010, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/33515-die-rechtsstellung-von-streitkraeften-in-fremdem-territorium_40104, veröffentlicht am 22.09.2011. Buch-Nr.: 40104 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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