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/ 18.06.2013
Junhua Zhang

Die schwierige Geburt der Freiheit. Eine vergleichende Betrachtung des chinesischen Freiheitsverständnisses vor dem Hintergrund der französischen und der chinesischen Aufklärung

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2001 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XXXI, Politikwissenschaft 448); 283 S.; brosch., 45,50 €; ISBN 3-631-38537-4
Philosoph. Diss. Frankfurt a. M.; Gutachter: I. Fetscher. - Dieses Buch, das einen Vergleich zum Begriff politischer Freiheit in Frankreich und China zur jeweiligen Zeit der Aufklärung bietet, kann man auch benutzen, um sich einen Einblick in chinesisches Denken überhaupt zu verschaffen. Verbindungen von der europäischen zur chinesischen Aufklärung lassen sich schon deshalb ziehen, weil Letztere ungefähr 1840 im Rückgriff auf die europäische Tradition entstanden ist. Der Autor entwickelt entsprechend zunächst die Freiheitskonzepte von Montesquieu und Rousseau, um dann die Positionen von Liang Qichao und Sun Yatsen ausführlich darzustellen. Dabei wird auch die chinesische Tradition ausgehend von Konfuzius miteinbezogen, die Gegenstand der Kritik ist. Gefragt wird überdies nach dem Einfluss der beiden Denker auf die politische Wirklichkeit in China.
Guido Koch (GK)
Dr., Politikwissenschaftler, Qualitätsmanagment, GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften.
Rubrizierung: 5.345.33 Empfohlene Zitierweise: Guido Koch, Rezension zu: Junhua Zhang: Die schwierige Geburt der Freiheit. Frankfurt a. M. u. a.: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17722-die-schwierige-geburt-der-freiheit_20425, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20425 Rezension drucken
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