Skip to main content
/ 17.06.2013
Theo Stammen (Hrsg.)

Eine, zwei oder viele Kulturen des Wissens?

Würzburg: Ergon 2000 (Spektrum Politikwissenschaft 17); 66 S.; brosch., 10,12 €; ISBN 3-933563-89-5
Stammen geht es um die "Reaktivierung der Universität als 'Lebensform' und nicht als 'Betrieb'" (7). Diese sieht er gefährdet, nicht zuletzt durch den "deutsche[n] Hang zu einer mehr oder weniger kritiklosen Übernahme fremder (hier meist amerikanischer) Vorbilder" (7). Die drei Beiträge, im Sommersemester 2000 als Vorträge im Augsburger Hochschulkreis der Katholischen Akademie in Bayern entstanden, verstehen sich als tiefergehende Auseinandersetzung mit den Grundlagen des Problems, nicht als unmittelbare Wortmeldungen in der Reformdiskussion. Die beiden Mitautoren Stammens sind Philosophen, und letztlich geht es um die Verteidigung einer Pluralität der Wissenschaften gegenüber der Hegemonie nicht-geisteswissenschaftlicher Wissenschaftskulturen. Inhalt: Theo Stammen: Eine, zwei oder viele Kulturen des Wissens? (11-29); Severin Müller: Instrumentelle Rationalität und orientierende Vernunft. Zur Diagnose neuzeitlichen Denkens in Husserls "Krisis-Schrift" (31-48); Hans-Peter Balmer: Wissenschaft. Reflexionen zu ihrer Organisation und Bewertung (49-66).
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.25.42 Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Theo Stammen (Hrsg.): Eine, zwei oder viele Kulturen des Wissens? Würzburg: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15335-eine-zwei-oder-viele-kulturen-des-wissens_17450, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17450 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA