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/ 06.06.2013
Tobias Bauer / Silvia Strub / Heidi Stutz

Familien, Geld und Politik. Von den Anforderungen an eine kohärente Familienpolitik zu einem familienpolitischen Dreisäulenmodell für die Schweiz

Zürich/Chur: Verlag Rüegger 2004 (Nationales Forschungsprogramm 45: Probleme des Sozialstaates); 243 S.; brosch., 29,40 €; ISBN 3-7253-0761-X
Die Studie gibt im ersten Teil einen Überblick über den Ist-Zustand hinsichtlich der Strukturen und sozialen Lage der Familien sowie der Ziele, Leistungen und aktuellen Debatten der Familienpolitik in der Schweiz. Die Aussagen basieren auf Daten aus dem Schweizerischen Haushaltspanel sowie des Bundesamtes für Statistik. Mithilfe eines neu entwickelten Simulationssystems berechnete das Autorenteam die Wirkungen des derzeit gültigen Systems. Anhand dieser Daten werden wesentliche Problemfelder erläutert, wie u. a. eine unzureichende vertikale Umverteilung oder geografische Ungleichbehandlung. Der Schwerpunkt der Analyse liegt dabei auf den ökonomischen Wirkungen der Familienpolitik. Im zweiten Teil werden verschiedene Alternativkonzepte mit diesem Simulationssystem berechnet. Diese Daten bilden die Grundlage für die Reformvorschläge der Autoren. Im Ergebnis plädieren sie für ein Dreisäulenmodell, das sich aus Kinderzulagen für alle Kinder, ergänzenden Leistungen bis zum Existenzminimum sowie einem Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten zusammensetzt. Die vom Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS) durchgeführte Studie entstand als Teilprojekt des Nationalen Forschungsprogramms 45 „Probleme des Sozialstaats“.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.52.2632.262 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Tobias Bauer / Silvia Strub / Heidi Stutz: Familien, Geld und Politik. Zürich/Chur: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8905-familien-geld-und-politik_24928, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24928 Rezension drucken
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