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/ 06.06.2013
Lothar Gall (Hrsg.)

Jahrbuch des Historischen Kollegs 2003

München: R. Oldenbourg Verlag 2004; 205 S.; 24,80 €; ISBN 3-486-56843-4
Das Historische Kolleg in München vergibt jährlich verschiedene Stipendien für größere Forschungsprojekte zu historischen Fragestellungen, die allerdings ganz unterschiedliche disziplinäre Bezüge (u. a. kunsthistorische oder literaturwissenschaftliche) aufweisen können. Der Band enthält die obligatorischen Vorträge der Stipendiaten des Jahres 2003, in denen sie wesentliche Fragestellungen, Ansätze sowie teilweise Ergebnisse ihrer jeweiligen Forschungsvorhaben kurz umreißen. Von politikwissenschaftlichem Interesse ist zum einen der Beitrag von Anselm Doering-Manteuffel, der sich mit den gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen zwischen 1890 und 1930 beschäftigt, zum anderen der Beitrag von Bernhard Löffler, der sich mit den Formen, Strategien und Wirkungen der Öffentlichkeitsarbeit Ludwig Erhards während seiner Zeit als Wirtschaftsminister befasst. Aus dem Inhalt: Anselm Doering-Manteuffel: Mensch, Maschine, Zeit. Fortschrittsbewusstsein und Kulturkritik im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts (91-119) Bernhard Löffler: Öffentliches Wirken und öffentliche Wirkung Ludwig Erhards (121-161)
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 1.32.3112.333 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Lothar Gall (Hrsg.): Jahrbuch des Historischen Kollegs 2003 München: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8899-jahrbuch-des-historischen-kollegs-2003_24692, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24692 Rezension drucken
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