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/ 05.06.2013
Rolf Wiggershaus

Max Horkheimer zur Einführung

Hamburg: Junius 1998 (Zur Einführung 177); 129 S.; brosch., 19,80 DM; ISBN 3-88506-977-6
Die Biographie ist vorrangig eine Einführung in das Leben von Horkheimer, und erst in zweiter Linie in sein Werk. Denn das hätte bedeutet, zugleich eine Einführung in das Denken seines wissenschaftlichen Alter Ego Adorno schreiben zu müssen. So hat sich der Autor dafür entschieden, vor allem die persönlichen Hintergründe, Spannungslagen und Ziele Horkheimers zu schildern - auch um den Preis, beim Leser einige Kenntnis über die Kritische Theorie vorauszusetzen. Inhalt: 1. Outsider und Repräsentant des Bürgertums; 2. Expressionistische Träume vom Ausbruch aus der bürgerlichen Gesellschaft und poetische Selbstreflexion; 3. Sozialpsychologie der Klassengesellschaft und Anthropologie des bürgerlichen Zeitalters; 4. Kritische Theorie der Gesellschaft als aktuelle Form materialistischer Theorie; 5. Von der Theorie der ausgebliebenen Revolution zur Theorie der mißlungenen Zivilisation; 6. Lehren aus dem Faschismus - Denker der verwalteten Welt.
Oliver Lembcke (OL)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 5.46 Empfohlene Zitierweise: Oliver Lembcke, Rezension zu: Rolf Wiggershaus: Max Horkheimer zur Einführung Hamburg: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6645-max-horkheimer-zur-einfuehrung_8970, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 8970 Rezension drucken
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