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/ 19.06.2013
Stefan Schweizer

Politische Steuerung selbstorganisierter Netzwerke

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2003 (Schriften zur Rechtspolitologie 16); 355 S.; brosch., 68,- €; ISBN 3-8329-0415-8
Politikwiss. Diss.; Gutachter: A. Görlitz. - Schweizer geht es in seiner weitgehend abstrakt und metatheoretisch angelegten Arbeit um die Konstruktion eines möglichst breit einsetzbaren und die vielfältigen Dimensionen der Steuerungs- und Netzwerksanalyse zusammenfassenden theoretischen Designs. Im Mittelpunkt steht dabei wesentlich das von Axel Görlitz und Hans Peter Burth entwickelte Modell struktureller Kopplung. Dieses Modell bringt Schweizer mit Modellen aus den Bereichen der Wirtschaft, der Politik aber auch der Biologie zusammen, um nach den Ansatzpunkten für eine integrative Theorie politischer Steuerung zu suchen. Wichtiges Verbindungsglied ist ihm dabei die strukturelle Handlungstheorie Ronald S. Burts. Görlitz schreibt als Doktorvater in seinem Vorwort: „Vor der Lektüre dieses Buches sei gewarnt: man kann dieses Werk nicht einfach querlesen, man kann es nicht bloß durchblättern, und man kann es schon gar nicht überfliegen." (13) Eine gesonderte Zusammenfassung (337-346) und drei Abbildungen (318-320) zeichnen den Argumentationsgang überblicksartig nach. Die gewonnenen Einsichten harren ihrer Übertragung auf konkrete politische Phänomene.
Manuel Fröhlich (MF)
Prof. Dr., Juniorprofessur für Politikwissenschaft, Universität Jena (www.manuel-froehlich.de).
Rubrizierung: 5.45.332.212.22 Empfohlene Zitierweise: Manuel Fröhlich, Rezension zu: Stefan Schweizer: Politische Steuerung selbstorganisierter Netzwerke Baden-Baden: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20638-politische-steuerung-selbstorganisierter-netzwerke_24078, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24078 Rezension drucken
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