/ 17.06.2013
Hartmut Pinkenburg
Polizeiliche Informationsbeschaffung und Privatsphäre. Dargestellt am sogenannten Großen Lauschangriff
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2000 (Europäische Hochschulschriften: Reihe II, Rechtswissenschaft 3026); 312 S.; brosch., 50,11 €; ISBN 3-631-36207-2Rechtswiss. Diss. - Der Autor - einst Polizeibeamter, heute Staatsanwalt - untersucht die Regelungen der Landespolizeigesetze zu Gefahr abwehrenden Großen Lauschangriffen im Hinblick auf die Vereinbarkeit mit Artikel 13 GG. Die Arbeit wurde noch vor der Änderung dieser Verfassungsnorm 1998 abgeschlossen.
Inhaltsübersicht: 1. Einleitung: allgemeine Feststellungen zum und rechtspolitische Debatte über den Großen Lauschangriff; 2. Polizeiliche Informationsbeschaffung; 3. Unterschiedliche Lauschangriffe; 4. Begriff des Eingriffs bei staatlicher Informationsbeschaffung und informationelle Selbstbestimmung, insbesondere in Anbetracht von polizeilichen Lauschangriffen; 5. Spezieller Grundrechtsschutz der Privatsphäre bei Durchführung des Großen Lauschangriffs; 6. Schutzbereich des Art. 13 GG; 7. Großer Lauschangriff: Eingriffsproblematik des Art. 13 GG; 8. Vorüberlegungen zur Verortung; 9. Materielle Schranke: Gedanken zum Wesensgehalt des Art. 13 GG; 10. Würdeverstoss durch den Großen Lauschangriff; 11. Bildung von Fallgruppen aus gefahrenabwehrrechtlicher Sicht; 12. Lösungsalternativen über allgemeine Rechtfertigungsgründe oder verfassungsimmanente Schranken des Art. 13 GG; 13. Strafverfahrensrechtlicher Großer Lauschangriff.
Detlef Lemke (LE)
Dipl.-Politologe.
Rubrizierung: 2.325 | 2.343
Empfohlene Zitierweise: Detlef Lemke, Rezension zu: Hartmut Pinkenburg: Polizeiliche Informationsbeschaffung und Privatsphäre. Frankfurt a. M. u. a.: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15189-polizeiliche-informationsbeschaffung-und-privatsphaere_17261, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 17261
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Dipl.-Politologe.
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