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/ 18.06.2013
Axel Henninghausen

Wegekostenfinanzierung und Lenkung im deregulierten europäischen Verkehrsmarkt

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2002 (CeGe-Schriften 3); 179 S.; brosch., 35,30 €; ISBN 3-631-39805-0
Wirtschaftswiss. Diss. Göttingen; Gutachter: A. Haufler. - Mit der Schaffung des europäischen Binnenmarktes ist das Verkehrsaufkommen im Güterverkehr stark gestiegen. Insbesondere Transitländer leiden unter den hiermit verbundenen Nachteilen - vor allem unter der Umweltverschmutzung. Die Arbeit untersucht, mit welchen Instrumenten der Straßengüterverkehr von den Nationalstaaten effizient gesteuert werden kann. Dabei schlägt Henninghausen zum einen eine europaweit einheitliche Schwerverkehrsabgabe zusätzlich zur nationalen KFZ-Steuer zur Finanzierung der Infrastruktur vor. Zum anderen plädiert er für eine Vergabe von Transitlizenzen nach dem Auktionsverfahren, um die Umweltkosten zu internalisieren. Inhaltsübersicht: 2. Ökonomische Besonderheiten des Güterverkehrssektors; 3. Die Gestaltung der Verkehrspolitik in Deutschland und der EU; 4. Infrastrukturfinanzierung und Verkehrslenkung in einem geschlossenen Verkehrsmarkt; 5. Die Folgen einzelstaatlicher Verkehrspolitik im Binnenmarkt; 6. Infrastrukturfinanzierung und Verkehrslenkung in einem Staatenbund.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.2632.3433.5 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Axel Henninghausen: Wegekostenfinanzierung und Lenkung im deregulierten europäischen Verkehrsmarkt Frankfurt a. M. u. a.: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18505-wegekostenfinanzierung-und-lenkung-im-deregulierten-europaeischen-verkehrsmarkt_21443, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 21443 Rezension drucken
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