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/ 17.06.2013
Carlo Schmid

Wegmarken der Freiheit. Essays zu Literatur und Politik

Tübingen: Klöpfer & Meyer 2001 (Promenade); 191 S.; geb., 18,90 €; ISBN 3-421-05714-1
In der kurzen Einleitung des Herausgebers erscheint Schmid als ein Mann, dessen Leben von Widersprüchen geprägt war. Gleichzeitig Homme de Lettres und Politiker, habe er die SPD der Nachkriegszeit geprägt wie kaum ein anderer, obwohl für ihn diese Partei mehr die einzige als die beste Wahl darstellen musste, und obwohl er von entscheidenden Ämtern stets ferngehalten wurde. Schmid "war bis zu einem gewissen Grad ein Universalist" (10), so Gert Ueding. In seinen Essays sei das europäische Kulturverständnis lebendig geblieben, in seiner Betonung des Geistes konzentriere sich die Erbschaft des europäischen Humanismus als Verpflichtung und politische Handlungsmaxime. Die hier abgedruckten Texte Schmids wurden gegenüber dem jeweiligen Original teils erweitert, teils gekürzt und auch im Titel verändert. Inhalt: Politik und Geist (Vortrag 1952, Druck 1961); Das Problem der Macht in der Demokratie (Vortrag 1960, Druck 1961); Freundschaft ohne Mythos. Über den Wandel der deutsch-französischen Beziehungen (1963); Der europäische Mensch (Vortrag 1959, Druck 1960); Machiavelli (1949); Heinrich Heine (1956); Ferdinand Lassalle (1963); Kurt Schumacher als Redner (1953).
Thomas Nitzsche (TN)
M. A., Fachreferent für Politikwissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena (ThULB).
Rubrizierung: 1.15.425.324.214.223.1 Empfohlene Zitierweise: Thomas Nitzsche, Rezension zu: Carlo Schmid: Wegmarken der Freiheit. Tübingen: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15438-wegmarken-der-freiheit_17579, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17579 Rezension drucken
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