/ 17.06.2013
Kurt Langbein / Christian Skalnik / Inge Smolek
Bioterror. Die gefährlichsten Waffen der Welt. Wer sie besitzt. Was sie bewirken. Wie man sich schützen kann
Stuttgart/München: Deutsche Verlags-Anstalt 2002; 286 S.; geb., 18,90 €; ISBN 3-421-05639-0Seit den Anthrax-Anschlägen in den USA ist die Literatur zum Thema Biowaffen endgültig nicht mehr nur für einen kleinen Kreis von Experten interessant. Das Buch der drei österreichischen Journalisten wendet sich denn auch an ein breites Lesepublikum. Die Autoren stellen die Entwicklung des Einsatzes von Biowaffen dar, erklären, wer heute zu welchen Zwecken mit Krankheitserregern forscht und erläutern die Symptome bei einer Infektion mit den bekanntesten Erregern sowie die Behandlungsmöglichkeiten dagegen. Insbesondere der zuletzt genannte Abschnitt ist nichts für leicht zu beunruhigende Naturen. Langbein, Skalnik und Smolek schildern in aller Deutlichkeit, dass Biowaffen durchweg furchtbare Erfindungen sind, mit Grauen erregenden Folgen, wenn sie tatsächlich gegen Menschen eingesetzt werden. Die politischen Bemühungen zur Kontrolle der Verbreitung von Biowaffen werden in dem Buch nur vergleichsweise kurz geschildert. Der Nutzen des Bandes für die Politikwissenschaft ist deshalb nur gering.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.25
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Kurt Langbein / Christian Skalnik / Inge Smolek: Bioterror. Stuttgart/München: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16996-bioterror_19522, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 19522
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M. A., Politikwissenschaftler.
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