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/ 18.06.2013
Annette Buß

Das Machtgefüge in der heutigen Kommunalverfassung. Zur Machtverteilung zwischen Vertretungskörperschaft und Hauptverwaltungsorgan bei Urwahl der Bürgermeister

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2002 (Kommunalrecht - Kommunalverwaltung 39); 211 S.; brosch., 38,- €; ISBN 3-7890-7975-8
Rechtswiss. Diss. Gießen; Gutachter: F. Zerschwitz, K. Lange. - Die Einführung der Direktwahl der Bürgermeister im Bundesgebiet führte zu einer Machtverlagerung vom Kommunalparlament zum direkt gewählten Bürgermeister, die die Autorin - Rechtsanwältin und Mitglied in der Stadtverordnetenversammlung einer mittelhessischen Kleinstadt - am Beispiel des Bundeslandes Hessen kritisch untersucht. Dabei bezieht sie das Kommunalverfassungsrecht in den anderen Flächenstaaten vergleichend mit ein. Der bundesweite Gesamtvergleich wird durch zahlreiche Tabellen veranschaulicht. Buß kommt zu dem Ergebnis, dass die Direktwahl des Bürgermeisters den Bürgern zwar ein Mehr an Demokratie bietet, jedoch auch ein zentralistisch-autoritäres System begünstigt, was nicht zwangsläufig effizienzfördernd wirkt. Daher plädiert sie für demokratisch-partizipatorische Strukturen einer Kommunalverfassung.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.325 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Annette Buß: Das Machtgefüge in der heutigen Kommunalverfassung. Baden-Baden: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17457-das-machtgefuege-in-der-heutigen-kommunalverfassung_20095, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20095 Rezension drucken
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