/ 17.06.2013
Karl Markus Michel / Ingrid Karsunke / Tilman Spengler (Hrsg.)
Der laufende Schwachsinn
Berlin: Rowohlt 2001 (Kursbuch 145); 180 S.; 9,- €; ISBN 3-87134-145-2Die Beiträge des Sammelbandes befassen sich mit dem Phänomen der Dummheit, von seiner Darstellung bzw. Gestaltung als Stoff in der Literaturgeschichte bis hin zum vermeintlichen Zusammenhang von verminderter Intelligenz und Analphabetismus in den modernen Industriegesellschaften. Die überwiegende Mehrzahl der Beiträge, von denen nur wenige von politikwissenschaftlicher Bedeutung sind, beschäftigen sich mit Aspekten der zeitgenössischen "Kommunikationsgesellschaft", mit der Sprache beziehungsweise den Ausdrucksformen der elektronischen Medien und schließlich der Selbstentblößung und Schamlosigkeit der Selbstdarstellung öffentlicher Personen, darunter in erster Linie Politiker in der "Mediendemokratie".
Aus dem Inhalt: Cora Stephan: Quotendemokratie. Über die Beschränkung des Souveräns (29-39); Klaus Hartung: Vom Ausgrenzen und vom Vernetzen. Ein Zwischenruf (70-78); Peter Ungut: Politics at its best (99-115).
Michael Hein (HN)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Arbeitsstelle für graphische Literatur, Universität Hamburg, freier Lektor, Übersetzer, Publizist.
Rubrizierung: 2.35 | 2.33
Empfohlene Zitierweise: Michael Hein, Rezension zu: Karl Markus Michel / Ingrid Karsunke / Tilman Spengler (Hrsg.): Der laufende Schwachsinn Berlin: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15432-der-laufende-schwachsinn_17573, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 17573
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Dr., wiss. Mitarbeiter, Arbeitsstelle für graphische Literatur, Universität Hamburg, freier Lektor, Übersetzer, Publizist.
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