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/ 17.06.2013
Markus Guhl

Der Osten ist anders. Zur Struktur der Parteien in den Neuen Ländern

Marburg: Tectum Verlag 2000; 129 S.; 25,46 €; ISBN 3-8288-8098-3
Die Parteien in den neuen Bundesländern (CDU, SPD, FDP, Die Grünen) haben zwar nominell die Strukturen aus dem Westen übernommen; aus westlicher Sicht aber ist die Übernahme nur teilweise gelungen. Denn die Ostparteien stoßen auf ein Umfeld, das von anderen Formen der politischen Perzeption, Sozialisation und von spezifisch anderen Milieustrukturen geprägt ist. Die Entwicklung der mitgliederarmen Parteien des Ostens - auf lokaler und regionaler Ebene nur bedingt handlungsfähig - wird davon abhängen, inwieweit sie ihre Organisation den Partizipationsbedürfnissen der Bürger anpassen. "Am wahrscheinlichsten bleibt jedoch eine Mischung aus Professionalisierung und Öffnung." (96) Inhaltsübersicht: 1. Theoretische Grundlagen; 2. Die Parteien in den alten Bundesländern; 3. Die Parteien in Ostdeutschland in den neunziger Jahren; 4. Optionen der Entwicklung.
Heinz-Werner Höffken (HÖ)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.
Rubrizierung: 2.331 Empfohlene Zitierweise: Heinz-Werner Höffken, Rezension zu: Markus Guhl: Der Osten ist anders. Marburg: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15259-der-osten-ist-anders_17347, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17347 Rezension drucken
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