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/ 20.06.2013
Hans Gersbach

Designing Democracy. Ideas for Better Rules

Berlin/Heidelberg/New York: Springer 2005; 243 S.; hardc., 69,95 €; ISBN 3-540-22402-5
Wie könnten Regeln aussehen, die die Funktionsfähigkeit liberaler Demokratien verbessern? Diese Frage legt sich Gersbach, Professor für Wirtschaftspolitik in Heidelberg, vor. Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Zuerst wird nach Wegen gesucht, demokratische Wahlen mit Anreizsystemen zu verknüpfen. Der zweite Teil widmet sich dem Thema Entscheidungsregeln und Agenda-Setting. Die Antwort auf seine Frage versucht Gersbach mithilfe ökonomischer Modellrechungen zu entwickeln. Dieser mathematisch-formalistische Ansatz ist zugleich das Problem der Studie, die damit nur einem ganz kleinen Teil des politikwissenschaftlichen Fachpublikums zugänglich ist, der über die entsprechenden mathematischen Kenntnisse verfügt (Spieltheorie, Nash-Equilibrium etc.) und in dieser Art der Herangehensweise an Probleme der Demokratie einen Gewinn erkennen mag.
Sebastian Lasch (LA)
M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.25.41 Empfohlene Zitierweise: Sebastian Lasch, Rezension zu: Hans Gersbach: Designing Democracy. Berlin/Heidelberg/New York: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22994-designing-democracy_26274, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 26274 Rezension drucken
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