/ 11.06.2013
Wilhelm Dietl
Die BKA-Story
München: Droemer 2000; 319 S.; geb., 39,90 DM; ISBN 3-426-27194-XEs handelt sich um eine journalistische Arbeit mit wenig tiefgreifender Analyse. Entsprechend der Ankündigung des Titels erzählt der Autor vielmehr Geschichten über die BKA-Präsidenten und über (manche) Kriminalfälle des Amtes (Spiegel-Affäre, RAF-Terrorismus, Mykonosattentat, Bad Kleinen u. a.). Detailliert dort, wo der Autor glaubt, Spannung erzeugen zu können, oberflächlich dort, wo es spannend wird. Immerhin, manch Eindruck über die - nur natürlichen - Intrigen und Spannungen innerhalb des Amtes und nach außen, zwischen Präsidenten und Innenminister, zwischen Präsidenten und solchen Gestalten, die es werden wollten, lässt sich noch herausziehen - vorausgesetzt natürlich, die Informationen stimmen alle. Quellenangaben? Sie haben in solch einem Buch nichts verloren, hindern sie doch nicht nur den Lesefluss, sondern vermutlich auch den Nachvollzug so mancher spekulativen Schlussfolgerung.
Detlef Lemke (Le)
Dipl.-Politologe.
Rubrizierung: 2.324
Empfohlene Zitierweise: Detlef Lemke, Rezension zu: Wilhelm Dietl: Die BKA-Story München: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12099-die-bka-story_14445, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 14445
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Dipl.-Politologe.
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