/ 20.06.2013
Stanislav Nastassine
Fiscal Federalism, Citizen-Candidate Mobility and Political Competition
Online-Publikation 2005 (http://www.ub.uni-konstanz.de/v13/volltexte/2005/1543//pdf/nastassineBib.pdf); 96 S.Wirtschaftswiss. Diss. Konstanz; Gutachter: H. W. Ursprung, A. Haufler. - Die Arbeit ist in zwei Teile gegliedert: Im ersten Abschnitt analysiert der Verfasser den Zusammenhang zwischen der Mobilität der Wähler und der Bereitschaft, für politische Ämter auf lokaler Ebene zu kandidieren. Eine erhöhte Mobilität kann zu einer derartigen Verschiebung der Inhalte der lokalen Politik führen, so Nastassine, dass sie den Präferenzen der weniger mobilen Bevölkerungsteile stärker entspricht als den Präferenzen der mobilen Bevölkerungsgruppen. Im zweiten Teil der Arbeit analysiert er das Verhalten von Politikern im Rahmen einer zweistufigen föderalen Regierungsstruktur, wenn sich die Politiker nicht nur um ihre Wiederwahl auf der untergeordneten Ebene bemühen, sondern zugleich auf nationaler Ebene um ein Regierungsamt kämpfen, wie dies beispielsweise bei den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten häufig der Fall ist. Hier kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass ein föderales System die Rentenentnahme der als eigennutzmaximierend modellierten Akteure im Vergleich zu einem konföderalen System reduzieren kann. Die Darstellung basiert auf spieltheoretischen Modellen und ist der Politischen Ökonomie zuzuordnen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.22 | 2.2 | 2.24
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Stanislav Nastassine: Fiscal Federalism, Citizen-Candidate Mobility and Political Competition 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24362-fiscal-federalism-citizen-candidate-mobility-and-political-competition_28091, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 28091
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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