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/ 17.06.2013
Matthias Wrede

Fiskalische Externalitäten im föderativen Staat. Beiträge zur Finanzwissenschaft 13

Tübingen: Mohr Siebeck 2002; XII, 248 S.; Ln., 74,- €; ISBN 3-16-147518-6
Wrede untersucht, welche fiskalischen Interdependenzen horizontaler und vertikaler Art zwischen den verschiedenen Ebenen in föderalen Staaten bestehen. Analysegrundlage sind mathematisch fundierte volkswirtschaftliche Modelle, die von realen Institutionen abstrahieren. Dabei berücksichtigt der Autor die beiden in der Finanzwissenschaft miteinander konkurrierenden Staatsvorstellungen eines wohlfahrtsmaximierenden Staates und eines (Steuer-)Einnahmen maximierenden Leviathan-Staates. Bei der vertikalen Verteilung der Kompetenzen - so das wichtige Ergebnis der Studie - ist es vorteilhaft, wenn jede Ebene die Steuergesetzgebungs- und Steuerertragskompetenz über die Steuern hat, mit denen ihre Ausgaben finanziert werden. Außerdem kann der Globalisierung nicht nur über weltweite Harmonisierungsbestrebungen, sondern auch über weitere vertikale Dezentralisierung begegnet werden. Inhaltsübersicht: 2. Finanzverfassung und fiskalische Externalitäten; 3. Fiskalische Externalitäten, Gleichgewichte und Reformen; 4. Identische Steuerbasen, perfekte Substitute und Laffer-Paradox; 5. Fiskalische Externalitäten und unendlich elastische regionale Steuerbasen; 6. Wettbewerb zwischen föderalen Staaten; 7. Vertikale Kompetenzverteilung.
Julia von Blumenthal (JB)
Prof. Dr., Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin.
Rubrizierung: 2.21 Empfohlene Zitierweise: Julia von Blumenthal, Rezension zu: Matthias Wrede: Fiskalische Externalitäten im föderativen Staat. Tübingen: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15136-fiskalische-externalitaeten-im-foederativen-staat_17196, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17196 Rezension drucken
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