/ 20.06.2013
Paul Kellermann (Hrsg.)
Geld und Gesellschaft. Interdisziplinäre Perspektiven
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005; 268 S.; geb., 27,90 €; ISBN 3-531-14486-3Nicht erst seit Marx zählt Geld zu den facettenreichsten, wenn nicht rätselhaftesten Gegenständen sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Analysen. Ob als schlichtes Tauschmittel in historisch und kulturell spezifischer Gestalt, als Kommunikationsmedium, das in hochkomplexen Gesellschaften der Handlungskoordination dient oder als Fetisch, in dem sich die Verselbstständigung gesellschaftlicher Verhältnisse ausdrückt – jeweils heben unterschiedliche disziplinäre und theoretische Perspektiven anderes am Geld hervor. Der Sammelband bietet einen Querschnitt fachwissenschaftlicher und durchaus kritisch angelegter Analysen, der von den Betriebs- und Volkswirtschaftslehren über Soziologie und Psychologie bis zur Informatik reicht. Die Beiträge beruhen auf einem von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Informatik der Universität Klagenfurt 2003 initiierten interdisziplinären Diskurs. Wie der Herausgeber hervorhebt, soll der Sammelband „zur Fortführung des Diskurses provozieren, aber vor allem auch Kolleginnen und Kollegen außerhalb Klagenfurts motivieren, Stellung zu nehmen“ (8).
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 2.2 | 2.35
Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Paul Kellermann (Hrsg.): Geld und Gesellschaft. Wiesbaden: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/23886-geld-und-gesellschaft_27462, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 27462
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Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
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