/ 11.06.2013
Herbert Lackner
Verfassungsrechtliche Probleme von Sendezeiten für Dritte im Rahmen der dualen Rundfunkordnung. Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Sendezeiten für politische Parteien
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1999 (Europäische Hochschulschriften: Reihe II, Rechtswissenschaft 2685); 219 S.; brosch., 69,- DM; ISBN 3-631-34688-3Rechtswiss. Diss. Passau; Gutachter: H. Bethge, J. Rozek. – Der Ausdruck "Sendezeiten für Dritte" bezeichnet die gesetzlich verankerte Möglichkeit für politische Parteien, Kirchen und die Bundes- bzw. Landesregierung, Sendungen im Hörfunk und Fernsehen zu gestalten, auf deren Inhalte die Sender keinen Einfluss haben. Die Arbeit beschäftigt sich mit den verfassungsrechtlichen Problemen, die sich daraus unter rundfunkrechtlichen Aspekten ergeben, wobei die Ausstrahlungspflicht von Sendungen besondere Berücksichtigung erfährt. Insbesondere bei politischen Parteien existiert hier ein Spannungsverhältnis zwischen dem Grundrecht auf freie Berichterstattung durch den Rundfunk und die Chancengleichheit der Parteien. Umstritten ist insbesondere die Frage der absolut gleichen oder abgestuft gleichen Verteilung der Wahlsendezeiten unter den Parteien.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.333 | 2.332 | 2.331
Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Herbert Lackner: Verfassungsrechtliche Probleme von Sendezeiten für Dritte im Rahmen der dualen Rundfunkordnung. Frankfurt a. M. u. a.: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11127-verfassungsrechtliche-probleme-von-sendezeiten-fuer-dritte-im-rahmen-der-dualen-rundfunkordnung_13153, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 13153
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Dr., Politikwissenschaftler.
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