/ 18.06.2013
Marion Gräfin Dönhoff
Was mir wichtig war. Letzte Aufzeichnungen und Gespräche
Berlin: Siedler Verlag 2002; 202 S.; Ln., 18,- €; ISBN 3-88680-784-3Kurz vor dem Tod Dönhoffs im März 2002 unternahmen Haug von Kuenheim und Theo Sommer den Versuch, durch Gespräche ein persönliches Vermächtnis der "Gräfin" zu schaffen. Diese Gespräche werden durch bislang unveröffentlichte Texte der ehemaligen "Zeit"-Herausgeberin ergänzt und bieten einen Zugang zu ihrem Denken in der letzten Phase ihres Lebens. Aus den Aufzeichnungen Dönhoffs spricht eine gewisse Ratlosigkeit angesichts der globalen Probleme. Gleichzeitig demonstrieren sie einen menschenfreundlichen Pragmatismus, der sich in der Ablehnung aller ideologischen Heilspläne manifestiert.
Aus dem Inhalt: 1. Die letzten Gespräche; 2. Öffentliches, unveröffentlicht; 3. Manuskripte, die sie uns ans Herz legte.
Christian Becker (BEC)
Dr. rer. pol.
Rubrizierung: 2.3 | 2.35 | 2.333
Empfohlene Zitierweise: Christian Becker, Rezension zu: Marion Gräfin Dönhoff: Was mir wichtig war. Berlin: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17531-was-mir-wichtig-war_20186, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 20186
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Dr. rer. pol.
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