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/ 17.06.2013
Siegfried F. Franke

Wechselwähler. Eine Analyse der Wählerbeweglichkeit am Beispiel der Bundestagswahl 1998 und der Landtagswahlen der Jahre 1998 bis 2000

Marburg: Metropolis-Verlag 2001; 111 S.; 7,57 €; ISBN 3-89518-322-9
Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene waren die Wahlen zwischen 1998 und 2000 von einem bis dahin noch nicht gekannten Ausmaß an Stimmenthaltung und Wählerwanderung gekennzeichnet. Vor dem theoretischen Hintergrund der Neuen Politischen Ökonomie untersucht Franke, inwieweit Wähler auf politische Entwicklungen mit einem Wechsel ihrer Stimmabgabe reagieren. Von besonderem Interesse sind dabei - auch aus Sicht der politischen Parteien - die zum Wechselwahlverhalten führenden Gründe. Vor dem Hintergrund des bipolaren Mehrparteiensystems der Bundesrepublik belegt die Studie, in welcher Weise Parteiprägungen, Parteiprogramme, das Wissen der Wähler, die ökonomischen Politikerfolge sowie die Medien und die Spitzenkandidaten die Wahlentscheidung beeinflussen. Dargestellt werden diese Faktoren an aktuellen politischen Ereignissen der vergangenen Jahre: Reformstau in der Ära Kohl, Spendenaffäre der CDU, Flugaffäre der SPD und der Debatte um die Greencard.
Christoph Emminghaus (CEM)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.332 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Siegfried F. Franke: Wechselwähler. Marburg: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16265-wechselwaehler_18673, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 18673 Rezension drucken
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