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/ 11.06.2013
Beate Schneider / Dieter Stürzebecher

Wenn das Blatt sich wendet. Die Tagespresse in den neuen Bundesländern

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1998 (Düsseldorfer Kommunikations- und Medienwissenschaftliche Studien 1); 265 S.; brosch., 48,- DM; ISBN 3-7890-5083-0
Die Arbeit gibt einen Überblick über die Entwicklung und Umgestaltung der ostdeutschen Tageszeitungen sowie über den Strukturwandel des Tageszeitungsmarktes seit der Wende. Sie faßt die Ergebnisse verschiedener Studien der Autorin und des Autors aus den letzten acht Jahren zusammen. Dabei wird deutlich, daß hier - weitgehend ohne besondere öffentliche Aufmerksamkeit und im Widerspruch zu dem für eine Demokratie als notwendig erachteten Mindestmaß an publizistischer Vielfalt - der von der SED geschaffene hohe Konzentrationsgrad auf dem Tageszeitungsmarkt weitgehend erhalten geblieben ist. Der Schwerpunkt des Buches liegt jedoch auf der Analyse von Wandlungsprozessen und gegenwärtigen Strukturen, insbesondere aus ökonomischer Sicht. Es bietet selbst keine politologischen Analysen, sondern ist vielmehr als Grundlage für ebensolche Untersuchungen geeignet.
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.333 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Beate Schneider / Dieter Stürzebecher: Wenn das Blatt sich wendet. Baden-Baden: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/9818-wenn-das-blatt-sich-wendet_11576, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 11576 Rezension drucken
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