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/ 21.06.2013
Karin Wenger

Checkpoint Huwara. Israelische Elitesoldaten und palästinensische Widerstandskämpfer brechen das Schweigen

Kreuzlingen/München: Hugendubel (Diederichs) 2008; 271 S.; geb., 19,95 €; ISBN 978-3-7205-3077-4
Das Buch muss als Reisebericht beziehungsweise Tagebuch verstanden werden und ist nicht als politikwissenschaftliche Arbeit anzusehen. Wenger schildert ihre Erlebnisse oder die ihrer Gesprächspartner und vermittelt den Lesern ein Bild von den Auswirkungen des israelisch-palästinensischen Konfliktes auf die Bevölkerung. Auf diese Weise erhalten sie einerseits einen Einblick in den Alltag der Palästinenser, in ihr Leben in den Flüchtlingslagern und erfahren etwas über deren persönliche Hintergründe für ihren Kampf gegen Israel. Andererseits legen auch israelische Soldaten ihre Position dar. Allerdings fällt die stark propalästinensische Färbung auf, sodass keinesfalls von einer objektiven Betrachtung der Situation im Nahen Osten gesprochen werden kann. Wenger, die u. a. an der Universität Birseit im Westjordanland studierte, berichtet seit 2004 als freie Journalistin aus dem Nahen Osten – unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung.
Marko Jakob (MJ)
Dr., MBA.
Rubrizierung: 2.634.414.424.45 Empfohlene Zitierweise: Marko Jakob, Rezension zu: Karin Wenger: Checkpoint Huwara. Kreuzlingen/München: 2008, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/29641-checkpoint-huwara_35090, veröffentlicht am 23.09.2008. Buch-Nr.: 35090 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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