/ 04.06.2013
Michael Hampe
Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) Anspruch - Probleme - Reformen. Mit einem Geleitwort von Eberhard Sandschneider
Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 1997 (Studien zur Internationalen Politik); XII, 187 S.; brosch., 42,- DM; ISBN 3-8244-4260-4Mit dem UNDP untersucht Hampe auf knappen 187 Seiten eine häufig kritisierte UN-Organisation. 1966 als zentrales Organ gegründet, um auf staatlicher Seite die Entwicklungsdisparitäten beeinflussen zu können, blieb das UNDP aufgrund von Interessenwidersprüchen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sowie infolge von Kompetenzproblemen weitgehend wirkungslos. Anhand einer Input-Output-Relation werden in der Studie die formulierten Ziele des Programms mit seinem tatsächlichen Output verglichen. Für die in der Analyse wie erwartet aufgedeckten Funktionsdefizite des UNDP wird im Anschluß nach den Ursachen gefragt. Wenngleich Hampe pessimistisch bezüglich der Reformchancen der Organisation ist, wirft er abschließend einen Blick auf die verschiedenen diskutierten Reformvorschläge. Ergänzt wird die Studie durch einen vergleichsweise umfangreichen Anhang, der Dokumente aus der Gründungsphase des UNDP umfaßt.
Inhalt: 1. Entstehungsgeschichte des UNDP; 2. Ziele und Grundsätze des UNDP; 3. Administrativer Aufbau des UNDP; 4. Koordination im UN-System; 5. Programme und Projekte des UNDP; 6. Reformen des UNDP.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.3 | 4.44
Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Michael Hampe: Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) Wiesbaden: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5695-das-entwicklungsprogramm-der-vereinten-nationen-undp_7411, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 7411
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Dr., Politikwissenschaftler.
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