/ 04.06.2013
Cornelia B. Rieß
Der überforderte Partner? Konzepte amerikanischer Deutschlandpolitik nach dem Ende des Ost-West-Konflikts
Münster: Lit 1997 (Politikwissenschaft 45); VI, 353, XII S.; 49,80 DM; ISBN 3-8258-3413-1Politikwiss. Diss. München; Erstgutachter: D. Grosser. - Wie hat sich die amerikanische Deutschlandpolitik nach dem Ende des Ost-West-Konflikts gewandelt? Dieser Frage geht Rieß durch eine Analyse der Außenpolitik der US-Präsidenten George Bush und Bill Clinton nach. Beide Präsidenten legten besonderen Wert auf ein burden-sharing, verstanden als ein verstärktes weltpolitisches Engagement der europäischen Staaten sowohl in finanzieller wie auch in sicherheitspolitischer Hinsicht. Dabei hat die außenpolitische Flexibilität bzw., je nach Betrachtung, Konzeptionslosigkeit der Clinton-Administration dazu beigetragen, unter Bush entstandene Spannungen zwischen Bonn und Washington wieder abzubauen. Die Analyse geht dabei vor allem auch auf den institutionellen Rahmen ein, welchen internationale Organisationen - NATO, WEU, UNO - für die transatlantischen Beziehungen abstecken.
Markus Lang (ML)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.22 | 2.64 | 4.3 | 4.21
Empfohlene Zitierweise: Markus Lang, Rezension zu: Cornelia B. Rieß: Der überforderte Partner? Münster: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/4499-der-ueberforderte-partner_6313, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 6313
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Dr., Politikwissenschaftler.
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