/ 21.06.2013
Manuel Alfonso Ulrich
Die Entwicklungen von Finanzsystemen und Komplementarität. Beispiel Chile
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2008 (Entwicklung und Finanzierung 16); 159 S.; brosch., 34,- €; ISBN 978-3-631-53189-1Wirtschaftswiss. Diplomarbeit Frankfurt a. M.; Gutachter R. H. Schmidt. – Die Arbeit ist „der Darstellung der Entwicklung des chilenischen Finanzsystems” (17) gewidmet. Zunächst gibt der Autor eine Einführung in die Theorie von Finanzsystemen, um eine Art Folie für seine eigene Untersuchung zu erarbeiten. Neben der Darstellung einzelner Elemente und ihrer Beziehungen untereinander richtet er seine Aufmerksamkeit auf die Entwicklung von Finanzsystemen, die unter den Begriffen Pfadabhängigkeit und Konvergenz diskutiert werden. In den drei Hauptkapiteln beschreibt er sowohl die Akteure als auch die Strukturen und Prozesse im chilenischen Finanzsystem sowie das diesbezügliche Rechtssystem und die Corporate-Governance-Strukturen. Anschließend rekonstruiert er die wirtschaftspolitische Entwicklung Chiles, um darin die Entwicklung des Finanzsystems zu verorten. Die gut strukturierte und damit leicht nachvollziehbare Studie dürfte allerdings in erster Linie für Politikwissenschaftler von Interesse sein, die zu den Politikfeldern Entwicklungs- bzw. Wirtschaftspolitik arbeiten.
Christoph Busch (CHB)
Dr., Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Rubrizierung: 2.65 | 2.21 | 2.262
Empfohlene Zitierweise: Christoph Busch, Rezension zu: Manuel Alfonso Ulrich: Die Entwicklungen von Finanzsystemen und Komplementarität. Frankfurt a. M. u. a.: 2008, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/29058-die-entwicklungen-von-finanzsystemen-und-komplementaritaet_34316, veröffentlicht am 21.05.2008.
Buch-Nr.: 34316
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Dr., Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen.
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