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/ 04.06.2013
Friederike Böhmer

Die Ermächtigung zu militärischer Gewaltanwendung durch den Sicherheitsrat. Resolution 678 und die Praxis des Sicherheitsrates seit 1990

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1997 (Nomos Universitätsschriften: Recht 259); 168 S.; brosch., 69,- DM; ISBN 3-7890-4850-X
Rechtswiss. Diss. Heidelberg; Erstgutachter: H. Steinberger. - Die Verfasserin beschäftigt sich ausdrücklich eher mit den im engeren Sinne rechtlichen Aspekten der Ermächtigung zum Gebrauch militärischer Gewalt durch den Sicherheitsrat und nicht mit den völkerrechtspolitischen. Im Zentrum ihrer Analyse stehen dabei die Fragen, inwieweit der Sicherheitsrat Entscheidungsbefugnisse auf Mitgliedstaaten übertragen kann, wieviel Kontrolle die UNO mindestens behalten muß und welche Rolle empfehlende oder bindende Entscheidungen des Sicherheitsrates spielen. Inhaltsübersicht: 1. Der Ausgangspunkt: Das Vorgehen der Vereinten Nationen im Irak-Kuwait-Konflikt 1990-1991; 2. Die Resolutionspraxis nach Resolution 678, weitere Ermächtigungen zu militärischer Gewaltanwendung; 3. Die Ermächtigung der Mitgliedstaaten zu militärischer Gewaltanwendung im Kontext der Satzung der Vereinten Nationen; 4. Militärische Gewaltanwendung durch Friedenstruppen und ihre Auswirkungen auf die militärische Gewaltanwendung durch die Mitgliedstaaten.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.414.424.3 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Friederike Böhmer: Die Ermächtigung zu militärischer Gewaltanwendung durch den Sicherheitsrat. Baden-Baden: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/4917-die-ermaechtigung-zu-militaerischer-gewaltanwendung-durch-den-sicherheitsrat_6483, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 6483 Rezension drucken
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