/ 17.06.2013
Michael Baumann
Die parlamentarische Sprache in der Ratsberichterstattung. Voten, Protokolle, Presseberichte: Ein Vergleich zwischen dem Zürcher Kantonsrat und dem Landtag von Baden-Württemberg
Bern u. a.: Peter Lang 2002 (Europäische Hochschulschriften: Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur 1799); 212 S.; brosch., 35,30 €; ISBN 3-906766-56-XDiss. Zürich Deutsches Seminar; Gutachter: R. Schwarzenbach. - Bekanntlich unterscheiden sich Sprech- und Schriftsprache erheblich. Was dies für die Protokollierung von Gremiensitzungen und die Berichterstattung in der Tagespresse bedeutet, untersucht der Autor vorwiegend quantitativ orientiert anhand von Sitzungen des Zürcher Kantonsrats und des Stuttgarter Landtages. Dabei wird u. a. deutlich, dass bereits im Vergleich zur mündlichen Originaläußerung in den offiziellen Sitzungsprotokollen, die ja den Verlauf der Debatte unverzerrt wiedergeben sollen, etwa 75 % der Sätze Eingriffe zumeist grammatikalischer oder stilistischer Natur aufweisen.
Inhaltsübersicht: 5. Kantonsrat in Zürich und Landtag in Stuttgart; 6. Vergleich von gesprochenen und protokollierten Voten; 7. Vergleich von Protokollen mit Ratsberichterstattung in Zeitungen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.24 | 2.5 | 2.35 | 2.325
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Michael Baumann: Die parlamentarische Sprache in der Ratsberichterstattung. Bern u. a.: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16490-die-parlamentarische-sprache-in-der-ratsberichterstattung_18935, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 18935
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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