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/ 20.06.2013
Karl Sidhu

Die Regelung von Direktinvestitionen in der WTO. Das TRIMs-Abkommen und das GATS

Göttingen: V&R unipress 2004 (Schriften zum Europäischen und Internationalen Recht 12); 357 S.; kart., 37,90 €; ISBN 3-89971-151-3
Rechtswiss. Diss. Osnabrück; Gutachter: A. Weber, J.-P. Schneider. – Die Arbeit ist in erster Linie an Juristen gerichtet. Der Autor konzentriert sich auf das Allgemeine Übereinkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) und das Übereinkommen über handelsbezogene Investitionsmaßnahmen (TRIMs), weil diese Teile des WTO-Regelwerks die Behandlung von Direktinvestitionen mit dem Ziel der Investitionsliberalisierung regeln. In den ersten drei Kapitel seines umfangreichen Werks definiert Sidhu zunächst den Begriff Direktinvestitionen, stellt das internationale Recht der Investitionen dar und schildert erste Ansätze zur Kodifizierung von Investitionsregeln. Im Hauptteil werden dann die beiden zentralen Übereinkommen detailliert analysiert. Auch mit den einschlägigen Entwicklungen im Rahmen der Uruguay-Runde und mit dem Verhandlungsauftrag der Ministerrunde von Doha beschäftigt sich der Autor sehr genau. Mit deren Einigung auf die WTO als Verhandlungsort sei faktisch der Rahmen für ein Investitionsabkommen gesetzt worden.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.34.43 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Karl Sidhu: Die Regelung von Direktinvestitionen in der WTO. Göttingen: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22171-die-regelung-von-direktinvestitionen-in-der-wto_25282, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 25282 Rezension drucken
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