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/ 18.06.2013
Roland Maurhofer

Die schweizerische Europapolitik vom Marshallplan zur EFTA 1947 bis 1960. Zwischen Kooperation und Integration

Bern/Stuttgart/Wien: Verlag Paul Haupt 2001 (St. Galler Studien zur Politikwissenschaft 25); 490 S.; kart., 49,- €; ISBN 3-258-06383-4
Politikwiss. Diss. St. Gallen; Gutachter: A. Riklin, R. Kley. - In seiner diplomatiegeschichtlichen Studie analysiert der Autor nach Auswertung von teilweise bisher nicht zugänglichen Quellen aus britischen und schweizerischen Archiven, welche Weichenstellungen die schweizerische Europapolitik der Vierziger- und Fünfzigerjahre bewirkte. Er stellt dar, dass sich die wichtigsten Schweizer Außenpolitiker damals konsequent gegen eine Institutionalisierung der multilateralen europäischen Zusammenarbeit stellten. Sie rechneten sogar mit einem Scheitern der supranationalen Integrationsprojekte und setzten deshalb verstärkt auf die Briten und deren Gleichgewichtspolitik. Maurhofer betrachtet vor allem die Schweizer Perspektive und analysiert detailliiert die Entscheidungsprozesse in der Schweiz sowie die Positionen der wichtigsten europapolitischen Akteure. Inhaltsübersicht: I. Wirtschaftlicher und politischer Wiederaufbau Europas; II. "Relances européennes; III. Die Große Freihandelszone als Palliativ gegen den Gemeinsamen Markt; IV. Die "Spaltung" Westeuropas; V. Gegen- oder Brückenschlag?
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.222.54.32.22 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Roland Maurhofer: Die schweizerische Europapolitik vom Marshallplan zur EFTA 1947 bis 1960. Bern/Stuttgart/Wien: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17049-die-schweizerische-europapolitik-vom-marshallplan-zur-efta-1947-bis-1960_19589, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 19589 Rezension drucken
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