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/ 18.06.2013
Ludger Haller / Katrin Milde

Entrapment in Konflikten. Konfliktinvestitionen als Eskalationsrisiko

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2003; 115 S.; brosch., 23,- €; ISBN 3-631-51055-1
„Entrapment" bezeichnet ein psychologisches Konzept: Ein Mensch sieht keine Alternative zu einem einmal eingeschlagenen Kurs, weil er bereits zu viel darin investiert hat. Um diese Investitionen zu schützen, macht er weiter, obwohl es besser wäre aufzuhören. Die beiden Autoren sind Psychologen und präsentieren in diesem Buch die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, bei dem sie untersuchten, ob „Entrapment" auch in Konflikten eine Rolle spielt. So interessant dieser Ansatz auch sein mag: Politikwissenschaftlich verwertbare Aspekte werden in dem Buch nicht berührt. Die Frage, ob die Forschungsergebnisse für die Analyse des Irak-Konflikts nützlich wären, thematisieren Haller und Milde auf gerade einmal vier Seiten.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.412.2 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Ludger Haller / Katrin Milde: Entrapment in Konflikten. Frankfurt a. M. u. a.: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20266-entrapment-in-konflikten_23618, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 23618 Rezension drucken
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