/ 19.06.2013
Anita Ziegerhofer-Prettenthaler
Europäische Integrationsgeschichte. Unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Weges nach Brüssel
Innsbruck u. a.: Studien Verlag 2004; 235 S.; 19,- €; ISBN 3-7065-1904-6Das Lehrbuch der Historikerin und Universitätsprofessorin Ziegerhofer-Prettenthaler basiert auf einem Skriptum zu einer Lehrveranstaltung, die sie in den Studienjahren 1996 bis 1998 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz gehalten hat. Die Autorin will zeigen, dass der Europagedanke nicht erst im 20. Jahrhundert entstanden ist, sondern eine lange Tradition hat. Daher hat sie ihr Buch chronologisch aufgebaut und beginnt im ersten Kapitel mit einer Zusammenfassung der Europapläne bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Das zweite Kapitel trägt die Überschrift „Der Weg in die Europäische Union“ und ist in fünf zeitliche Abschnitte untergliedert: Es beginnt mit der Europabewegung nach 1945 sowie der Gründung des Europarates und endet mit dem Verfassungsentwurf und der Osterweiterung. In Kapitel 3 geht es um die einzelnen Stationen Österreichs auf dem Weg nach Brüssel und Kapitel 4 widmet sich den Institutionen der Europäischen Union. Die prägnante und gut gegliederte Darstellung wird durch Textdokumente angereichert. Am Ende des Bandes finden sich Namen „wichtige[r] ‚Europäer'“ (225), Definitionen europäischer Begriffe und eine Auswahl von einführenden Büchern zur europäischen Integration.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.1 | 2.4 | 3.7
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Anita Ziegerhofer-Prettenthaler: Europäische Integrationsgeschichte. Innsbruck u. a.: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21387-europaeische-integrationsgeschichte_24961, veröffentlicht am 10.12.2007.
Buch-Nr.: 24961
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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