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/ 20.06.2013
Klaus Emmerich

Europas letzte Chance. Der Überlebenskampf der EU

Wien: Molden Verlag 2004; 216 S.; geb., 19,80 €; ISBN 3-85485-115-4
Aus dem Titel des Buches werden Anliegen und Perspektive bereits deutlich: Der Journalist und Publizist Emmerich sorgt sich um ein „Europa ohne Europäer“ (15), also darum, wie sich die EU ihren Bürgern näher bringen lässt. Er entwirft dabei kein neues Konzept affektiver oder kognitiver Bindung, sondern legt eine Vielzahl sehr kurzer, im journalistischen Stil geschriebener Aufsätze vor. In diesen befasst er sich mal mehr, mal weniger intensiv mit EU-relevanten Themen. In einem Nachwort präsentiert Emmerich seine persönlichen Reformideen für die EU, wie beispielsweise: „Programme, Gesetze und Beziehungen zu Drittstaaten (besonders Beitrittskandidaten) werden regelmäßig in Idee, Ansatz, Vollzug und Konsequenzen offen gelegt“ (208). Die Beiträge wirken zusammenhanglos, sind teilweise polemisch und haben nur einen geringen Informationswert.
Dirk Burmester (DB)
Dr., Politikwissenschaftler, wiss. Angestellter der Freien und Hansestadt Hamburg.
Rubrizierung: 3.12.43.7 Empfohlene Zitierweise: Dirk Burmester, Rezension zu: Klaus Emmerich: Europas letzte Chance. Wien: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22988-europas-letzte-chance_26267, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 26267 Rezension drucken
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