/ 05.06.2013
Oxana M. Balayan
Institutionelle Struktur der Wirtschaftsintegration in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) Eine rechtliche Untersuchung der Organstruktur der GUS im Vergleich zur Europäischen Gemeinschaft
Berlin: Duncker & Humblot 1999 (Schriften zum Internationalen Recht 104); 189 S.; 92,- DM; ISBN 3-428-08982-0Rechtswiss. Diss. Regensburg; Erstgutachter: R. Arnold, Zweitgutachter: O. Kimminich. - Die Arbeit ist im wesentlichen eine Institutionenkunde der GUS aus juristischer Sicht. Den Schwerpunkt bildet eine detaillierte Untersuchung derjenigen Organe der GUS, die am intensivsten an der Gestaltung der Wirtschaftsintegration beteiligt sind. Darüber hinaus bewertet die Autorin die Struktur der GUS anhand der rechtlichen Parallelen mit der EU. Die gegenwärtige institutionelle Struktur der GUS hält Balayan insgesamt trotz einiger positiver Ansätze für integrationshindernd. Für sie ist die GUS "als eine lose Staatenverbindung zu qualifizieren, die über keine Völkerrechtssubjektivität verfügt und keine - etwa EG-ähnlichen - supranationalen Eigenschaften aufweist" (175).
Inhaltsübersicht: 1. Grundgedanken der Wirtschaftsintegration; 2. Grundlagen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS); 3. Institutionelle Struktur der Wirtschaftsintegration in der GUS; 4. Rechtsnatur der GUS.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.5 | 2.62 | 4.3
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Oxana M. Balayan: Institutionelle Struktur der Wirtschaftsintegration in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) Berlin: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8308-institutionelle-struktur-der-wirtschaftsintegration-in-der-gemeinschaft-unabhaengiger-staaten-gus_10941, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 10941
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M. A., Politikwissenschaftler.
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