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/ 20.06.2013
amnesty international

Jahresbericht 2004

Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch Verlag 2004; 671 S.; 12,90 €; ISBN 3-596-16185-1
In bewährter Form gibt der Jahresbericht detailliert Auskunft über Menschenrechtsverletzungen und die Tätigkeiten von Menschenrechtsaktivisten weltweit. Die Dokumentation ist nach Kontinenten, Regionen und Einzelstaaten gegliedert, wobei jedes Kapitel mit einem Überblick zur jeweiligen Menschenrechtssituation im Berichtszeitraum eingeleitet wird. Der Band enthält darüber hinaus allgemeine Informationen zur Arbeit und Organisationsweise von amnesty international sowie ein Adressenverzeichnis der ai-Sektionen weltweit. Im Einleitungskapitel geht die Generalsekretärin Irene Khan insbesondere auf die veränderte Situation im Zuge des „Krieges gegen den Terror“ ein, der „von Regierungen als Rechtfertigung benutzt“ worden sei, „um Menschenrechtsstandards zu unterminieren und rechtsstaatliche Prinzipien über Bord zu werfen“ (14). Darüber hinaus sieht die Organisation die Gefahr, dass die größten Bedrohungen für die Menschenrechte, so z. B. der Waffenhandel mit Entwicklungsländern, in den Hintergrund geraten.
Andreas Eis (AE)
Jun.-Prof. Dr., Didaktik des politischen Unterrichts und der politischen Bildung, Institut für Sozialwissenschaften Oldenburg, Fakultät I.
Rubrizierung: 4.42 Empfohlene Zitierweise: Andreas Eis, Rezension zu: amnesty international: Jahresbericht 2004 Frankfurt a. M.: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22123-jahresbericht-2004_25223, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 25223 Rezension drucken
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