/ 17.06.2013
Desmond Tutu
Keine Zukunft ohne Versöhnung. Aus dem Englischen von Axel Monte und Thorsten Nesch
Düsseldorf: Patmos Verlag 2001; 238 S.; geb., 19,90 €; ISBN 3-491-72456-2Der 1984 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete südafrikanische Erzbischof Tutu kämpfte jahrelang gegen die Apartheid und leitete nach deren Überwindung die "Wahrheits- und Versöhnungskommission", die es sich zur Aufgabe gesetzt hatte, die Menschenrechtsverletzungen während der Apartheid zu untersuchen. In diesem leicht lesbaren Buch schildert Tutu seine Erfahrungen und persönlichen Begegnungen bei seiner Arbeit in der Kommission, während der er an einem schweren Krebsleiden erkrankte. Dennoch ist seine positive Grundhaltung ungebrochen; unermüdlich arbeitet er daran, für Versöhnung und nicht Rache oder Vergeltung als Mittel zur Überwindung und Bewältigung der Vergangenheit zwischen Opfern und Tätern zu werben, und so zu einem wirklichen Neuanfang beizutragen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.67 | 2.25 | 2.23
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Desmond Tutu: Keine Zukunft ohne Versöhnung. Düsseldorf: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16177-keine-zukunft-ohne-versoehnung_18554, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 18554
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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