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/ 17.06.2013
Carsten Schmidt

Kontrollüberzeugungen, Vertrauen und politische Partizipation. Eine Analyse handlungstheoretischer Modelle bei Psychologie- und Politikstudierenden in Deutschland, Kolumbien und Griechenland

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2004 (Europäische Hochschulschriften: Reihe VI, Psychologie 726); 204 S.; brosch., 39,- €; ISBN 3-631-51331-3
Diss. Frankfurt a. M.; Gutachter: S. Preiser. - Zunächst definiert der Autor, was unter dem Terminus „politische Partizipation“ zu verstehen ist. Anschließend präsentiert er verschiedene Modelle zur Analyse dieses Phänomens: Neben politikwissenschaftlichen Konzepten analysiert er handlungstheoretische Ansätze zur Erklärung politischen Handelns. Er arbeitet heraus, dass in beiden Theoriesträngen insbesondere Kontrollüberzeugungen und Vertrauen in das politische System und die Regierung wichtige Prädikatoren für politische Partizipation darstellen. Allerdings sei bislang noch nicht geklärt worden, inwieweit die dargestellten Modelle auch unter unterschiedlichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gültig seien. Um diese Frage für das „Handlungstheoretische Partialmodell der Persönlichkeit“ (HPP) von G. Krampen zu beantworten, befragte der Autor insgesamt 900 Studierende der Psychologie und der Politikwissenschaft in Deutschland, Kolumbien und Griechenland. Die theoretisch sorgfältig hergeleitete und methodisch sauber durchgeführte Studie zeigt unter anderem, dass das betrachtete Modell grundsätzlich auch in unterschiedlichen Gesellschaften Erklärungskraft besitzt.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.222.3312.612.65 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Carsten Schmidt: Kontrollüberzeugungen, Vertrauen und politische Partizipation. Frankfurt a. M. u. a.: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14703-kontrollueberzeugungen-vertrauen-und-politische-partizipation_27342, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 27342 Rezension drucken
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